Mit Total Energy Management zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Es ist kein Geheimnis mehr, dass Energie der Faktor gerade im produzierenden Gewerbe werden wird. Gründe hierfür gibt es in vielfältiger Hinsicht. So wird auf lange Sicht von steigenden Preisen für Energieträger und verschärften gesetzlichen Auflagen ausgegangen.
Das Thema „Energie“ wird sich deshalb von einem Randthema zu einem Bereich entwickeln, mit dem klare Wettbewerbsvorteile erzielt werden können. Der Total Energy Management Ansatz liefert hierfür den Bezugsrahmen, um dieses Zukunftsthema im Unternehmen zu verankern und ganzheitlich zu betrachten. Total Energy Management (TEM) ist vom Total Quality Management (TQM) Ansatz abgeleitet. Es kann in Anlehnung daran als „eine auf die Mitwirkung aller ihrer Mitglieder gestützte Managementmethode einer Organisation, die Energie, deren Erzeugung, Einkauf und Einsatz in den Mittelpunkt stellt und durch die Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt“ definiert werden. Die drei Bereiche Erzeugung, Einkauf und Einsatz bilden drei in sich geschlossene Themenbereiche, die in Unternehmen in der Regel auch unterschiedliche Funktionsbereiche betreffen. TEM kann deshalb in die Teilbereiche des Total Energy Generation Managements (TEgM), Total Energy Sourcing Managements (TEsM) sowie des Total Energy Conversion and Consumption Managements (TEcM) untergliedert werden. TEgM fokussiert auf die Energieerzeugung im Unternehmen. Dabei spielt der Einsatz von regenerativen Energien sowie deren Einspeisung ins Netz eine wichtige Rolle. TEsM umfasst alle Aspekte, die den Einkauf und den Bezug von Energie sowie die energetischen Konsequenzen von Investitionen (z.B. Energiekosten im Lebenszyklus einer Anlage) betreffen. TEcM behandelt den Einsatz von Energie in den Wertschöpfungsprozessen des Unternehmens. Der Fokus liegt auf Prozessverbesserungen zum effizienteren Energieeinsatz.



Zum Seitenanfang