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News & Aktuelles

Mike Zündel

Autom. Energiedatenerfassung vs. monatliche Verbrauchswerte

Warum eine automatisierte Energiedatenerfassung weit mehr liefern kann als monatliche Verbrauchswerte.

Zwölfmal im Jahr bekommen Sie eine monatliche Rechnung zu Ihrem Energieverbrauch. Da zudem in Unternehmen Monatsüberschüsse vorgenommen werden, spielen auch bei Untermessungen die Monatswerte eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund ist das manuelle Ablesen von Unterzählern in vielen Unternehmen gängige Praxis. Warum sollten Sie nun auf eine automatisierte Erfassung der Energiedaten umstellen? Ganz ehrlich: Gibt es bei Ihnen noch Zeiterfassung mit Lochstreifen?

 

Die Vorteile einer automatisierten Erfassung liegen auf der Hand:

  • Sie erhalten eine deutliche erhöhte Granularität der Daten, z.B. auf 1- oder 15-Minute-Ebene
  • Sie können die Werte zeitpunktgenau erfassen danke der permanenten Abfrage (=24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche)
  • Es gibt keine falschen Engaben mehr und damit auch erheblich weniger Fehlerfassungen

 

Doch neben den Vorteilen spielt noch ein weitere Aspekt eine wichtige Rolle. Während beim manuellen Ablesen lediglich Verbrauchswerte ermittelt werden können, bieten sich bei der automatisierten Erfassung durch die höhere zeitliche Auflösung neue Möglichkeiten in Bezug auf eine zustandsorientierte Erfassung. Für Strom bedeutet dies, dass neben dem Wert der elektrischen Arbeit (in kWh) auch die durchschnittliche elektrische Leistung (in kW) als Mittelweret ermittelt werden kann. Damit ergeben sich völlig neue Dimensionen bei der Analyse und Auswertung. Nun können Sie anhand der Lastgangkurven das Nutzenverhältnis bewerten.

 

In einem der folgenden Blog-Beiträge werden wir noch intensivert auf die Analyseansätze von Lastgängen eingehen und Ihnen Hilfestellungen für Ihre Analyse anbieten.

Bis dahin empfehlen wir Ihnen – falls Sie dies nicht ohnehin schon tun, dass Sie sich die so genannten Leistungsmittelwerte Ihres Strombezugs von Ihrem Stromlieferanten schicken lassen. Spielen Sie damit ein wenig in Excel herum. Was finden sie? Wir freuen uns über Ihre Erkenntnisse in den Kommentaren zu diesem Eintrag.

 

Autor: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions GmbH