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Energieverbrauch senken: Warum ein Energiemanagement-System 2026 unverzichtbar ist

Laptop steht auf einem Schreibtisch, mit econ4 Software geöffnet

Klimaneutralität bis 2045 und eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz – Deutschland wird diese Ziele nur erreichen, wenn Energie in Unternehmen, Organisationen und Kommunen deutlich effizienter genutzt wird. Vor dem Hintergrund weiterhin hoher Energiekosten und steigender Anforderungen aus dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG) stehen Unternehmen heute mehr denn je vor der Herausforderung, ihre Energieverbräuche zu senken. Hier kommen moderne Energiemanagement-Systeme ins Spiel. Sie bieten sowohl in der Industrie als auch im öffentlichen Bereich die Chance, Energieverbräuche nachhaltig zu reduzieren und Energieeffizienz zu steigern. Die größten Einsparpotenziale finden sich dabei weiterhin in der Industrie, wo Energiekosten häufig einen wesentlichen Anteil an den Produktionskosten ausmachen.

 

Das primäre Ziel eines Energiemanagement-Systems ist es, Energieverbräuche zu senken und damit Kosten zu reduzieren. Grundlage dafür ist die Kombination aus Messtechnik und intelligenter Software: Präzise Messgeräte und Sensorik erfassen die relevanten Energiedaten, während die Software diese analysiert und visualisiert. Insbesondere in Verbindung mit selbst erzeugter Energie – etwa durch eine PV-Anlage oder Batteriespeicher – wird das gezielte Energiemanagement zu einem zentralen Hebel für Effizienz und Versorgungssicherheit. Eine Übersicht aller verfügbaren Hardware- und Softwarelösungen finden Sie in unserem Produkt- und Lösungsportfolio.

 

Wie ein Energiemanagement-System Energie spart

Unbemerkte Standby-Lasten reduzieren

Wie in privaten Haushalten entstehen auch in Unternehmen im laufenden Betrieb erhebliche Energieverluste durch Standby-Lasten. Maschinen oder Anlagen verbrauchen oft selbst im Ruhezustand unnötig Energie. Ein Energiemanagement-System erkennt diese verdeckten Lasten und legt sie transparent offen. Werden ungewöhnlich hohe Leerlaufverbräuche festgestellt, können gezielt Maßnahmen ergriffen werden – etwa das zeitgesteuerte Abschalten oder die Anpassung von Betriebsphasen. Dies führt unmittelbar zu einer Reduktion des Energieverbrauchs und damit zu einer Senkung der Energiekosten.

 

Anomalien erkennen und Ausfälle vermeiden

Ein weiterer zentraler Vorteil liegt in der Fähigkeit, potenzielle Defekte frühzeitig zu identifizieren. Durch die lückenlose Erfassung des Energieverbrauchs einzelner Maschinen lassen sich Abweichungen vom üblichen Verbrauchsverhalten schnell erkennen. Wird beispielsweise plötzlich mehr Energie für dieselben Produktionsmengen benötigt, deutet dies häufig auf Verschleiß oder technische Störungen hin. Die rechtzeitige Identifikation solcher Anomalien kann Produktionsausfälle oder Stillstandzeiten vermeiden und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen.

 

Warum sich ein Energiemanagement-System 2026 besonders lohnt

Der Einsatz eines Energiemanagement-Systems bietet Unternehmen heute eine ganze Reihe attraktiver Vorteile:

  • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen: Das EnEfG verpflichtet Unternehmen mit hohem Energieverbrauch zunehmend zu strukturierten Energiemanagement-Systemen. Ein Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 oder eine EMAS-Zertifizierung kann hierfür als Grundlage dienen.

  • Anpassung an neue Netzentgelt-Regelungen: Die geplante Reform der Netzentgelt-Rabatte belohnt künftig systemdienliches Verhalten wie flexible Lastanpassung. Ein Energiemanagement-System hilft, Flexibilitätspotenziale zu identifizieren und gezielt zu nutzen, um von neuen Vergütungsmodellen zu profitieren.

  • Attraktive Förderprogramme: Das BAFA fördert weiterhin Investitionen in Energiemanagement-Systeme, insbesondere Mess- und Sensortechnik sowie Energiemanagement-Software.

  • Transparenz und Versorgungssicherheit: Durch intelligentes Lastmanagement und die Integration von Erzeugungsanlagen oder Speichersystemen lassen sich Lastspitzen vermeiden und Energiekosten stabilisieren.

  • Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Ein professionelles Energiemanagement unterstützt die Umsetzung unternehmensweiter Nachhaltigkeitsziele und reduziert CO₂-Emissionen messbar.

 

econ4 – die Energiemanagement-Lösung für maximale Energieeffizienz

Die Energiemanagement-Software econ4 erfüllt alle Anforderungen der DIN EN ISO 50001 und wird vom BAFA als förderfähig anerkannt. Sie bietet transparente Messdatenerfassung, intelligente Analysefunktionen und individuell konfigurierbare Dashboards, die Anwendern unmittelbare Erkenntnisse über ihren Energieverbrauch liefern. Auf Basis dieser Daten werden ineffiziente Prozesse schnell sichtbar, Einsparpotenziale identifiziert und Maßnahmen zur Energieoptimierung abgeleitet.

 

Gerade in einer Zeit, in der Energiepreise hoch bleiben und regulatorische Anforderungen steigen, bietet ein professionelles Energiemanagement-System klare wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Wenn Sie erfahren möchten, wie econ4 Ihr Unternehmen konkret unterstützen kann, beraten wir Sie gerne persönlich – jetzt Kontakt aufnehmen.

 
 
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