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Installation von Ladesäulen und Wallboxen: Voraussetzungen, Vorgaben und Tipps

  • 4. März
  • 2 Min. Lesezeit
Zwei Mitarbeiter von econ sitzen zufrieden an einer Ladesäule von MVV

Elektromobilität nimmt in Deutschland rasant zu: Aktuell stehen Fahrer von Elektrofahrzeugen 193.985 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung (Stand 01.01.2026, Quelle: Bundesnetzagentur). Das bedeutet eine nahezu Verfünffachung der Installationsbasis seit 2020. Neben öffentlichen Ladepunkten wächst auch die Zahl privater Ladesäulen und Wallboxen – sei es in heimischen Garagen, Carports oder auf Firmenparkplätzen.


Doch mit der steigenden Verbreitung von Ladeeinrichtungen wächst auch die Belastung des Stromnetzes. Damit der örtliche Netzbetreiber sicherstellen kann, dass das Netz die geforderte Leistung bereitstellen kann, gelten nach der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) klare Vorgaben:

  • Meldungspflicht: Ladesäulen oder Wallboxen mit einer Bemessungsleistung über 3,6 kVA müssen vor der Installation beim Netzbetreiber angemeldet werden.

  • Genehmigungspflicht: Ladeeinrichtungen mit einer Bemessungsleistung von insgesamt mehr als 12 kVA (11 kW) benötigen zusätzlich die Genehmigung des Netzbetreibers.

 

Spitzenlast darf nicht überschritten werden

Ein entscheidender Punkt bei der Installation ist, dass die maximale gleichzeitig benötigte Leistung die im Netzanschlussvertrag vereinbarte Höhe nicht überschreiten darf.

Das bedeutet: Der Installateur muss vor dem Anschluss der Ladeeinrichtung die Spitzenlast am Netzanschlusspunkt ermitteln und die Leistungsaufnahme der geplanten Ladesäulen oder Wallboxen dazu addieren. Die Gesamtsumme muss innerhalb der vereinbarten Netzanschlussleistung bleiben – andernfalls drohen Überlastungen.

 

Messen statt schätzen

Während früher oft Schätzungen der Spitzenlast ausreichten, verlangen die meisten Netzbetreiber inzwischen einen messtechnisch erfassten Lastverlauf. Hier kommt ein mobiles Messsystem wie unser econ case ins Spiel:

Das econ case ist ein robustes und transportables Messsystem, das alle Komponenten für ortsunabhängige und temporäre Messungen enthält:

  • Energie- und Leistungsmessgerät econ sens3: Mit integriertem Webinterface zur Analyse und Auswertung der Messdaten.

  • Spannungsabgriff econ sens3 V-Kit: Für präzise Spannungsmessungen.

  • econ sens3 Coil: Ein Strommessgerät mit Klappwandlerprinzip für einfache und schnelle Messungen.

  • econ sens3 PRO Upgrade: Für erweiterte Netzqualitätsanalysen gemäß EN 50160.

Die Komponenten sind innerhalb weniger Minuten anschließbar und sofort einsatzfähig – ideal für Installateure und Netzbetreiber, die zuverlässige Daten benötigen, um die Netzbelastung zu bewerten.

 

Wichtige Hinweise zur Installation

Ladesäulen und Wallboxen dürfen nur von anerkannten Installateuren angeschlossen werden, die im Verzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen sind. Dies ist ebenfalls eine Vorgabe der NAV und gewährleistet, dass die Installation fachgerecht erfolgt.

 

Ihr Weg zur sicheren Installation

Planen Sie die Installation von Ladesäulen oder Wallboxen? Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei jedem Schritt:

  • Analyse Ihrer Netzanschlussleistung: Ermittlung der Spitzenlast und Prüfung, ob die geplante Ladeinfrastruktur realisiert werden kann.

  • Mobile Messung vor Ort: Mit dem econ case können Sie präzise Lastverläufe und Netzqualitätsdaten erfassen.

  • Beratung und Umsetzung: Von der Anmeldung beim Netzbetreiber bis zur fachgerechten Installation stehen wir Ihnen zur Seite.


 

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  • econ case im Detail: Erfahren Sie, wie unser mobiles Messsystem Ihre Netzbelastung präzise erfasst und analysiert.

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Sichern Sie sich jetzt Unterstützung bei der Installation Ihrer Ladeinfrastruktur – wir beraten Sie gerne persönlich!

 

 
 
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