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Kessler + Co

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Energie- und Lastmanagement, auf das man sich verlassen kann

 

Kessler + Co entwickelt, fertigt und vertreibt Planetenachsen, Getriebe, Radantriebe und elektrische Antriebssysteme zum Beispiel für Baumaschinen und Mobilkrane, Umschlaggeräte und Untertagefahrzeuge.  

Das Familienunternehmen verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (UN SDGs) orientiert. Dazu gehören auch ein Umweltmanagement nach ISO 14001 und ein Energiemanagement nach ISO 50001. Die systematische Erfassung und Analyse des Energieverbrauchs ist dabei ein Kernelement.  


Systemwechsel aus Überzeugung 

Hierfür nutzte Kessler + Co ein System, mit dem es nicht zufrieden war: zu umständlich in der Bedienung, zu unzuverlässig und zu instabil. „Wir haben uns immer wieder andere Lösungen angeschaut, aber wirklich überzeugt hat uns keine“, erinnert sich David Schürle, Leitung im Bereich Elektrotechnik bei Kessler + Co. „Bis uns das econ-System vorgestellt wurde. Die übersichtliche Gestaltung hat uns sofort gefallen.“ Nachdem auch geklärt war, dass die Datenübernahme aus dem alten System in die Energiemanagement-Software econ4 und die Integration der vorhandenen Messgeräte möglich sind, stand der Einführung nichts mehr im Wege. „Wir hatten zwar etwas Bedenken, dass die Umstellung nicht ohne Weiteres klappt, doch es hat alles hervorragend funktioniert“, berichtet David Schürle. „Das ist inzwischen ein paar Jahre her. Seitdem läuft alles einwandfrei und erheblich besser als vorher. Da musste man beim Datenabruf zum Beispiel für einen Monatslastgang fünf bis zehn Minuten warten. In econ4 geht das innerhalb von Sekunden.“ 


Offen und skalierbar 

Seit der Einführung ist das System um weitere Messstellen gewachsen: Alle neuen Maschinen werden jetzt standardmäßig ausgestattet, außerdem hat Kessler + Co auf der Mittelspannungsebene drei zusätzliche Messstellen installiert. Dabei war das Unternehmen an einen anderen Anbieter gebunden. „Trotzdem konnten wir die Geräte problemlos einbinden. Der Support von econ unterstützt uns bei solchen Dingen immer sehr schnell und kompetent“, ergänzt David Schürle.  


Lehrgeld für mangelhaftes Lastmanagement 

Dieselben Erfahrungen wie mit dem Energiemanagement hat das Unternehmen auch beim Lastmanagement gemacht – und teuer bezahlt. Auch hier war das anfangs genutzte System nicht zuverlässig. Die Folge: Der Strom der unternehmenseigenen PV-Anlage – mit über 13 MWpeak eine der größten Aufdach-Photovoltaikanlagen Süddeutschlands – wurde an einem Wochenende mit negativen Strompreisen ins öffentliche Netz eingespeist. Kostenpunkt: ein fünfstelliger Euro-Betrag. 


Alle Lasten ideal ausbalanciert 

Inzwischen regelt das Spitzen- und Ladelastmanagement econ peak die PV-Anlage abhängig von der erzeugten Leistung, dem Verbrauch und dem Börsenstrompreis. So verhindert econ peak zuverlässig eine Einspeisung bei negativen Preisen. Ebenfalls in das Lastmanagement eingebunden ist die Wärmeversorgung für den Sozialtrakt des neu errichteten Werks. Dieser Gebäudeteil ist nicht mit einer klassischen Heizung ausgestattet, sondern wird über Wasser aus einem großen Speicher erwärmt. Unter der Woche nutzt Kessler + Co hierfür die Abwärme einer großen Druckluftstation, die sich in der Nähe befindet. An den Wochenenden wird nicht produziert, es fällt also keine Abwärme an. Gleichzeitig wird der PV-Strom nicht für die Produktion benötigt und dient dann zur Erhitzung des Wassers.   


Das Lastmanagement wird noch an Relevanz gewinnen. „Wenn die Anzahl der Elektrofahrzeuge steigt – etwa, wenn Kunden ihre Waren künftig mit E-LKW abholen – kann es schnell passieren, dass dadurch Lastspitzen entstehen. Um das zu verhindern, werden wir dann auch unsere Ladeinfrastruktur in das System integrieren“, erklärt David Schürle. Zudem hat Kessler + Co ganz aktuell einen großen Batteriespeicher mit 20 MWh beschafft, der als wichtige Komponente des Lastmanagements ebenfalls vom econ peak geregelt werden wird. So verfolgt Kessler + Co seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent und systematisch weiter. 


„Die Flexibilität des econ-Systems ist wirklich toll – wir können uns alles so zusammenstellen und verknüpfen, wie wir es brauchen.“  David Schürle, Leitung im Bereich Elektrotechnik bei Kessler + Co 


 
 
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